Zu kalt zu warm zu dunkel zu nass….Es gibt viele Ausreden, um sich vor kurzen Spaziergängen an der frischen Luft zu drücken. Dies gilt auch besonders für die Mittagspause im Arbeitsalltag.

In der modernen Gegenwart herrscht das Problem der monotonen Arbeitshaltung und weit verbreitetem Bewegungsmangel. Insbesondere trifft man dies in allen Bereichen der Büroarbeit, aber auch in Werkstätten mit einseitigen Arbeitsbewegungen an.

In der modernen Gegenwart herrscht das Problem der monotonen Arbeitshaltung und weit verbreitetem Bewegungsmangel. Insbesondere trifft man dies in allen Bereichen der Büroarbeit, aber auch in Werkstätten mit einseitigen Arbeitsbewegungen an.

Die meisten Arbeitstage fallen in die Kategorie bewegungsarm und bildschirmintensiv. Das Mittagessen wird oft direkt am Arbeitsplatz eingenommen oder Pausen fallen komplett aus. Dabei warnen Experten kontinuierlich und leider wenig erfolgreich vor den Folgen von Bewegungsmangel.

Zu kalt, zu warm, zu dunkel, zu nass…….Warum sind wir so beratungsresistent?

Obwohl zum Beispiel Rückenbeschwerden und Übergewicht inzwischen zu den sogenannten Volkskrankheiten zählen, fällt es uns schwer etwas mehr körperliche Aktivität in den Arbeitsalltag zu integrieren. Übliche Gründe wie chronischer Zeitmangel, schlechtes Wetter und Stress liegen an der Spitze der Ausredenliste. Hinzu kommt, dass liebgewonnene Gewohnheiten über Bord geworfen werde müssen. Solche Veränderungen stören die eigene Bequemlichkeit und stellen eine scheinbar unüberwindliche Hürde dar.

So bequem dürfen wir es uns nicht machen

Einer Untersuchung zufolge liegt die Lebenserwartung um durchschnittlich drei bis vier Jahre höher, wenn man sich 150 Minuten pro Woche bewegt. Der Blick darauf, was mit bewusster Aktivität verhindert wird, verdeutlicht die weitreichenden Vorteile eines dynamischen Arbeitsstils.

 

  • Verminderung von Gesundheitsrisiken wie u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes
  • Vorbeugung und Reduktion von Augenleiden, chronischen Rückenschmerzen und Frust, der sich unumgänglich bei kontinuierlichem Unwohlsein einstellt
  • Allgemein Unzufriedenheit, Konzentrationsschwäche und Leistungsabfall

Ein Spaziergang hebt unsere Stimmung – auch bei „schlechtem“ Wetter

Ideal dafür sind bis zu 15 Minuten der Mittagspause. Durch die veränderten Einflüsse der Umgebung sowie der frischen Luft wird der Kopf frei. Step by Step beeinflussen wir den gesamten Körper positiv und fördern unsere Fitness. Dabei kommt es überhaupt nicht darauf an Hochleistungssport zu betreiben. Einfaches Spazierengehen bringt bereits gewaltige positive Effekte mit sich und fördert obendrein die Kreativität. Allgemein gilt Spazierengehen als Trostpflaster für Seele und Geist. Mit der geeigneten Kleidung und im Notfall unter Verwendung eines Regenschirms, der übrigens von dem Engländer Jonas Hanway eigens dafür erfunden wurde, ist unserer Bewegungsfreude keine Grenzen gesetzt. Der Spaziergang nützt nicht nur der körperlichen Ertüchtigung, sondern regt die Durchblutung des Gehirns an.  

Auf LOS geht’s los

Selbst, wenn wir uns keine positive Wirkung von einem Spaziergang erhoffen, wir er mit ziemlicher Sicherheit unsere Stimmung heben. Deshalb ist es unbedingt empfehlenswert die Mittagspause für einige Schritte an der frischen Luft zu nutzen. Haben wir uns erst einmal dazu durchgerungen, wird es oft sehr schnell, zu einem liebgewonnen Ritual. Dies gilt übrigens nicht nur für den Arbeitsalltag. Ein kleiner Spaziergang am Abend macht den Kopf frei und trägt bestimmt zu einem entspannten Familienleben bei.

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