Sofie Puts, OTA in der Schweiz

Nachdem Sofie mehrere Jahre als Operationstechnische Assistentin in der Schweiz gelebt und gearbeitet hat, verstärkt sie nun das Backoffice-Team von Korint als Beraterin für die Schweiz. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen befragt: Wie ist es, als Mitarbeiterin der Koraal Groep in der Schweiz zu leben und zu arbeiten? Lesen Sie schnell weiter!

„“Den Schritt zu wagen ist aufregend, oft sogar beängstigend, aber im Nachhinein sind das die Erfahrungen, die das Leben ausmachen.“

Wie bist du mit Korint in Kontakt gekommen?

Als ich meine Ausbildung zur OTA beendet hatte, gab es in den Niederlanden wenig bis gar keine Arbeit. Das bedeutete, dass ich in dem Krankenhaus, in dem ich ausgebildet wurde, nicht weiterarbeiten konnte, und über Kollegen, mit denen ich damals noch zusammenarbeitete, kam ich zu Koraal.

Wollten Sie schon immer im Ausland arbeiten?

Ursprünglich bin ich nicht zu einem Vorstellungsgespräch bei Koraal gekommen, weil ich mich für eine Arbeit im Ausland interessierte. Wir haben zwar darüber gesprochen, dass es in der Schweiz viel Arbeit für Operationstechnische Assistenten gibt, aber das erschien mir damals etwas aufregend. Nach diesem Gespräch war mein Interesse geweckt, und das habe ich auch angegeben. Ich wolle noch etwas darüber nachdenken, lautete der Schluss des Gesprächs.
An einem Donnerstag, etwa zwei Wochen nach dem Vorstellungsgespräch, erhielt ich einen Anruf von Koraal (Korint). Jemand, der für einen Einsatz in der Schweiz war, hatte abgesagt und sie suchten dringend jemanden, der ab Montag einspringen würde. Nach einem weiteren guten Gespräch war ich motiviert genug, den Sprung zu wagen, und am folgenden Sonntag fuhr ich zum ersten Mal in die Schweiz.

Wie hast du den Start in der Schweiz empfunden?

Es war spannend. Ich sprach noch nicht fließend Deutsch, dazu noch Schweizerdeutsch, die Umgebung war neu und ich kannte noch niemanden. Ich kam in ein kleines Spital auf einem Berg mit Blick aus dem OP über die Schweizer Landschaft. Fantastisch schön und obendrein landete ich in einem Team von fantastisch netten Kollegen, die mir mit der Sprache, den Parkscheinen und natürlich auch mit Tipps für Unternehmungen in der Umgebung halfen. Dadurch habe ich mich sehr schnell zu Hause gefühlt und auch die Sprache in der Schweiz habe ich sehr schnell gelernt.

Wie hast du die Vermittlungsprozedur bei Korint erlebt?

Es war ein recht kurzer Tag und gerade deshalb kann ich nur sagen, dass die Vermittlung so kurzfristig sehr gut gelaufen ist. Korint hat mir vor Ort eine Unterkunft besorgt, meine Arbeitserlaubnis und obendrein konnte ich ein Auto benutzen, um dorthin zu fahren. In den ersten Wochen gab es viel Kontakt über den Stand der Dinge.

Was sind für Sie die Unterschiede zwischen der Arbeit in der Schweiz und in den Niederlanden?

Ich habe vor allem die Arbeitsbelastung in der Schweiz als viel geringer empfunden als in den Niederlanden.

Wie sah dein Leben in der Schweiz außerhalb des OPs aus?

Das Leben in der Schweiz außerhalb des OPs macht Spaß! Meine Winter bestanden hauptsächlich aus Skifahren jedes Wochenende in einem anderen schönen Skigebiet. Im Sommer bin ich viel in den Bergen gewandert und habe Zeit in und an der Aare (dem Fluss zwischen Bern und Thun) verbracht.
In der Schweiz gibt es viel zu tun, vor allem an Outdoor-Aktivitäten mangelt es nicht.
Ich reise auch gerne, und korint hat mir immer die Möglichkeit gegeben, unbezahlten Urlaub zu nehmen, so dass ich mindestens 2 Monate im Jahr reisen konnte. Dadurch konnte ich in den letzten Jahren viel von der Welt entdecken.

Was ist der Grund dafür, dass du in die Niederlande zurückgekehrt bist und dich der Koraalgroup als Berater angeschlossen hast?

In den letzten Jahren hatte ich die Gelegenheit, viel zu lernen und zu sehen. Ich habe nicht nur in der Schweiz gearbeitet, sondern war auch in Sint Maarten und Aruba im Einsatz. Ausserdem war ich viel auf Reisen. Nach all diesen tollen Abenteuern, lehrreichen Erfahrungen, aber vor allem dem unregelmäßigen Leben der letzten Jahre, war ich bereit für etwas Neues, bei dem ich die Erfahrungen der letzten Jahre nutzen konnte.

Hast du Tipps, die du Menschen geben möchten, die in der Schweiz (oder einem anderen Land) arbeiten wollen?

Tut es einfach! Dieser Schritt ist aufregend, oft sogar beängstigend, aber im Nachhinein sind es die Erfahrungen, die das Leben verändern.

Möchtest du, auch so wie Sofie, im Schweizer Gesundheitswesen arbeiten?

Dann kontaktiere Sofie für ein unverbindliches Gespräch und erfahre mehr über deine Möglichkeiten